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Reiseberichte und andere Eindrücke
Montag, 11. Juni 2007
Samstag, 9. Juni 2007
Donnerstag, 7. Juni 2007
Kanada/Kuba -Tag1
Die Idee nach Kanada zu fahren kam natürlich dadurch zustande, daß Nina dort seit August 06 wohnt und was liegt näher als mal nachzuschauen, wie es da so ist! Genauer gesagt in Quebec,von dem man ja hört, es gehe dort französischer zu als im Mutterland. Schauen wir mal nach!
Unsere Reise beginnt am 01.03.07 mit unserer Ankunft in Montreal, wir fahren per Taxi zum Hotel "Auberge d`Antoine" in der rue St. Denis und unser sympathischer, libanesische Taxifahrer meint, für morgen sei ein veritabler Schneesturm angesagt!
Na schön, denken wir, sieht ja auch nicht gerade wie ein kanadisches Wintermärchen aus, ein paar altundgraugefrorene Schneereste hier und da, die an Außentreppen vielfältig und reiche Architektur springt ins Auge, aber als unsere Fahrt am Hotel endet, befinden wir uns in Montreals Studentenviertel, gesellig und bunt, der Empfang ist herzlich und das Hotelzimmer ist nett und groß genug, wie wir gehofft hatten, denn morgen kommt Nina aus Quebec und sie wird auch hier übernachten.
Wir packen ein bißchen aus,ziehen uns zwiebelmäßig warm an und gehen erst mal ins Nachbarhaus in ein italienisches Restaurant, von unserem Hotel empfohlen und auch wirklich gut.Danach läßt sich ein kleiner Erkundungsspaziergang gut an,aber wir staunen doch ein wenig über die Eiseskälte,die uns empfängt und schlittern ein bißchen irritiert durch die nächtlichen Straßen.Nach einer kurzen Weile müssen wir uns eingestehen, daß wir entweder heute noch zu müde oder daß es einfach ein wenig zu kalt ist für einen Bummel! Wir suchen eine nettaussehende Studentenkneipe auf und genehmigen uns einen Gutenacht-Drink, heute ist nichts mit nightlife, morgen mit Nina vielleicht, wir gehen auf die andere Straßenseite zu unserem Hotel und können sehr gut einschlafen.
Samstag, 2. Juni 2007
zuallererst
So, es geht los!
Draußen ist es bewölkt und wie immer geht es in der Straße unter mir hektisch zu, aber Berlin hat mich wieder und es fühlt sich gut an. Gestern habe ich eine Freundin in Marienfelde besucht, sehr dörflich mit idyllischem Gärtchen und den typischen Randlagen-Phänomenen:schöner Biergarten mit deftig-gutem Tagesgericht, aber Kaffee löslich und ungenießbar. Der Rückweg zur S-Bahn fühlt sich in Begleitung besser an, denn die männliche Jugend beansprucht laut und aggressiv ihr Terrain, liegt es am Freitagabend ?
Zufrieden fahre ich nach Charlottenburg zurück und fühle mich augenblicklich zuhause. Auch hier gibt es laute und prollige Jungmänner, aber auch so viele andere Menschen auf den Straßen.In der Mehrheit der Friedlichen und Freundlichen fühle ich mich geborgen.
Momentan genieße ich es sehr alte Frendschaften aufzufrischen und wieder zu vertiefen. Es ist ungeheuer wertvoll gemeinsamen Erlebnissen nachzuspüren und unsere unterschiedlichen Zukunftsvisionen auszutauschen.
Ach ja, im Kino war ich vorgestern, der Film hieß: valley of flowers und obwohl mich die zuweilen holprige Reinkarnatins-story nicht allzusehr überzeugte, fand ich die fotografische Umsetzung der atemberaubenden Himalaya-Kulisse einfach grandios! Wahrscheinlich hat mich Roberts Trekking-Abenteuer-Bericht stimuliert diesen Bilderrausch anzusehen.
So, draußen hat sich die Sonne vorgewagt und ich will hier nicht länger vorm Bildschirm hocken, demnächst mehr von mir!

